Skatje, die kittelschürze

Schönste Stoffe aus aller Welt, Nähkurse im Landatelier, 
Burgstrasse 9, Kusterdingen-Mähringen

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Pippi

Gepostet am 9. Dezember 2019 um 9:05 Comments Kommentare (0)

Neulich habe ich meinen Nähkurskindern erzählt, dass ich in meinen Kindertagen Pippi war. Mein Haus sei die Villa, kunterbunt sei ja alles, das könnten sie ja sehen und auch Pippi werde schließlich älter, sei ja klar. Nach dem ersten etwas entsetzten Staunen kamen die Frage nach Herrn Nielson und dem Kleinen Onkel. Ich sagte, die seien als Äffle und Pferdle zum Fernsehen gegangen. Zweifel blieben, aber die Mädchen waren doch irgendwie gewillt, mir zu glauben. Zu schön die Vorstellung, dass Pippi erwachsen werden durfte, Kinder bekommen hat und jetzt Nähkurse gibt. Dann aber kam ein sehr interessanter Einwurf, zaghaft, aber voller Überzeugung: "Ich fand das nicht ok, wie die sich verhält!" Wie bitte, Kritik an Pippi? Und dann kams. Man geht nicht mit dem Finger in die Sahnetorte. Da hat sich jemand viel Mühe gemacht, und dann kommt die und macht das kaputt. Ja genau, dann, eine andere meiner kleinen Schätzle, ich find das auch blöd, wie die sich in der Schule benommen hat...die stört und dabei war die Lehrerin so nett zu ihr. Und manche Sachen sind auch gefährlich, wurde besprochen. Die Kinder heute kommen aus einer anderen Zeit, ist mir da klar geworden. Wenn man aus super autoritären Elternhäusern kam, so wie viele meinen Alters, keine Mitsprache und keine Meinung zu haben hatte, dann konnte man Pippis Verhalten bewundern und fassungslos bestaunen, sich über so viel Mut nur wundern. Alles das brauchen die Kinder heute nicht mehr. Wo kein blinder Gehorsam erwartet wird, da kann man selber denken, selber Gut von Böse unterscheiden, schlechtes Benehmen und Gefahren erkennen und entsprechend handeln. Irgendwie schön, dass sogar Pippi alt werden durfte.

 

Was ist los mit uns...

Gepostet am 8. Dezember 2019 um 2:20 Comments Kommentare (0)

Gestern war ich auf einem wunderschönen kleinen Weihnachtsmarkt im Nachbardorf. Ein Heimatmuseeum, privat ins Leben gerufen, unglaublich schön gestaltet, richtet einen kleinen Markt aus, zu dem das ganze Dorf eingeladen war und auch gekommen ist. Ich schlendere mit meiner Freundin von Stand zu Stand, wir bestaunen die liebevoll in mühsamer Handarbeit geschaffenen Kunstgegenstände. Gehäkelte Buchzeichen mit plastischen Tierköpfen, genähte Puppen und Steckenpferde, Seifen und Puppenkleider, Weihnachtsbaumschmuck und vieles mehr gibt es zu sehen und natürlich auch zu kaufen. In einer Nische wurde die heilige Familie in Lebensgröße mit allen Tieren, die damals im Stall dabei waren, ausgestellt. Was für ein schönes Bild. Daneben gibt es ein kleines Gehege mit drei lebenden Hühnern...und zwei kleine Kinder, die mit den Füßen gegen den Drahtzaun treten! Kleine Kinder, drei oder vier Jahre alt, treten mit den Füßen gegen das Maschengeflecht, hinter dem die Hühner im Stroh stehen. Ein älterer Mann macht ein missbiligendes Geräusch, ich fasse mir ein Herz und bitte die Kinder, damit auf zu hören, weil das die Tiere doch erschrecke. Die Kinder rennen lachend weg, ich kann nicht sehen, ob sich in unmittelbarer Nähe Eltern oder Zuständige befinden. Zurück bleibt bei mir ein Gefühl der Verwirrung. Ich habe mich eingemischt mit dem unglaublich schlechten Gefühl, eine Auseinandersetzung mit Eltern zu provozieren und das in dieser wunderschönen Umgebung...im Angesicht der heiligen Familie. Ich war unglaublich erleichtert, das keine Eltern da waren. Ich frage mich, wie man so kleine Kinder unbeaufsichtigt herum rennen lassen kann. Ich frage mich, was mit Kindern los ist, dass sie gegen ein Gehege mit Tieren treten. Ich frage mich, wie so kleine Kinder lachen können, wenn ein Erwachsener sie schimpft. Ich überlege, ob das jetzt alles nicht so schlimm war und das ganz normale Kinder sind. Und mir fällt ein, wie ich mit vier Jahren mit meiner Mutter auf einem Bauernhof war und den Hasenstall anschauen durfte. Wie ich mich vorsichtig genähert habe. Wie der Bauer eine Stalltür geöffnet hat und ich einen Hasen streicheln durfte.Wie vorsichtig und voll Respekt ich war, und wie gut es war, meine Mutter hinter mir zu wissen. Eine ganz andere Situation, vielleicht. Aber was ich immer hatte und was ich auch meine Kindern beigebracht habe ist Achtung vor Lebewesen. Man tritt nicht gegen ein Gehege, man klopft nicht an ein Aquarium, man schreit nicht im Wald. Man quält keinen noch so kleinen Käfer und setzt eine Spinne vor die Tür und zertritt sie nicht. Ach ja, und man ist mindestens in Sichtweite seiner Kinder um ihnen all dies bei zu bringen oder eventuelles Fehlverhalten zu korigieren. Oder sie vor vielleicht falscher Zurechtweisung durch Fremde schützen zu können. Ich habe noch nicht zu Ende gedacht und wie immer bei solchen Vorfällen bleibt mir ein großes Fragezeichen. 

Barbaratag

Gepostet am 4. Dezember 2019 um 8:30 Comments Kommentare (0)

Heute ist der Tag der heiligen Barbara. Mein Namenstag. Ich mag meinen Tag, meine Mutter hat mir immer Blumen geschenkt, nur mir, meine Geschwister hatten keinen Namenstag. Als viertes Kind weiß man so was zu schätzen, denn sonst fällt man ja den Rest des Jahres nicht so sehr auf. Später habe ich dann die Geschichte der Barbara kennengelernt. Sie wurde von ihrem königlichen Vater eigenhändig geköpft, weil sie sich weigerte, einen Heiden zu ehelichen, so die eine Variante. In allen anderen Varianten ging es letztendlich immer darum, dass die Barbara nicht von ihrem christlichen Glauben lassen wollte und deshalb gefoltert und schließlich ermordet wurde. Früher hat mich das schwer beeindruckt. Hin stehen, sich behaupten, sein Ding durchziehen...bis in den Tod. Heute denke ich da ganz anders darüber. Klar, hin stehen, sich durchsetzten, seine Meinung vertreten finde ich richtig und wichtig. Aber bis in den Tod? Niemals. Kein Glaube, kein Versprechen, keine politische Überzeugung sollte so groß sein, dass man dafür in den Tod geht. Nichts ist so wichtig und so schön wie das Leben auf dieser Erde, ob es ein nächstes gibt, konnte noch keiner abschließend klären. Nein, ich bewundere die heilige Barbara heute nicht mehr. Sie hätte ihren Glauben im Herzen bewahren können und mit ihrem Leben und ihrer Macht als Königstochter Veränderungen für andere bewirken können. Gutes tun, vorleben, verändern, was einem nicht gefällt und was man vielleicht auch nicht für andere möchte scheint mir der bessere Weg. Vom Heldentod hat keiner was. Und jetzt geh ich in den Garten und hol mir einen Zwetschgenzweig, es hat keine Kirschbäume in meinem Garten. Ich werde an sie denken, die Barbara und wie sinnlos ihr Tod war.

Selbstmotivation

Gepostet am 3. Dezember 2019 um 5:35 Comments Kommentare (0)

Es gibt Tage, da ist das Bett der beste Platz. Eigentlich möchte man sich nur umdrehen, weiterschlafen, den gemein vom Wecker unterbrochenen Traum weiter träumen, es warm und weich und kuschelig und vor allem sorglos haben. Warum hinaus gehen in die böse kalte Welt voll grauer Himmel, wolkenverhangener Sterne, keine Sonne in Sicht. Und dann ist da diese Stimme. " Guten Morgen, los, beweg Deinen Hintern unter die Dusche, aber ein bischen flott. Flott ist das Wort mit den zwei t, nicht bitte, das hast du blos gedacht. Glaubst doch nicht im ernst, dass du heute faul im Bett liegen kannst, wo es so viel zu tun gibt." Und so geht das dann in einer Tour. Die Stimme ist ein bischen schrill und überhaupt nicht nett. Sie treibt mich unter der Dusche wieder hervor, jagt mich in die Kleider, zwingt mich, Make-up aufzulegen und lässt mir nur 10 Minuten für einen ersten Morgenkaffee...Und dann stell ich plötzlich fest, dass ich da bin, wach bin, fit bin. Meine Stimme hat mich durch die erste Stunde des Tages gebracht und jetzt bin ich angekommen. Ich betrete mein Atelier, der Himmel ist eklig grau und nicht einmal mir fällt beim Blick in den Garten irgend etwas Schönes auf...aber da ist sie, meine Stimme und sagt versöhnlich:"Na, jetzt machst halt erst was, was du gerne machst. Du wolltest ja schon lange den neuen Schnitt abpausen und dann kannst ja heute Mittag mit Zuschneiden anfangen." Na gut, liebe Stimme, Du hast ja recht. Aber der Schnitt kann noch ein bischen warten und ich saug doch noch schnell durch. Ich hasse saugen, ist mir zu laut, aber was muss, dass muss und so hat mich meine Stimme dahin gebracht, wo ich hin wollte...

Tee von gestern

Gepostet am 1. Dezember 2019 um 4:55 Comments Kommentare (0)

Heute ist wieder einmal Sonntag, aber ein ganz besonderer. Es ist erster Advent und ich freue mich. Meine Töchter Mia und Jette haben mir einen Adventskranz geflochten, ganz klassisch, Tannengrün, rote Kerzen und meine geliebten Fliegenpilzlein, ohne die mein Adventskranz nicht sein darf. Ich hab die erste Kerze angezündet und jetzt ist mir warm ums Herz. Dabei "arbeite" ich jetzt erst einmal. Ich hab neue, wunderschöne Stoffe bekommen und fotografiere und betexte die jetzt, damit ihr sie im Internet bestellen könnt. Und weil ich wieder einmal so im Tun versunken bin, trinke ich den Tee von gestern und esse die restliche kalte Pizza vom Familienschmaus am Donnerstag. Irgendwie frugal, könnte man denken. Ich aber, als bekennende Nichtköchin, bin immer ganz begeistert, wenn von großen familiären Kochsessions meiner Kinder genügend Reste übrig bleiben. Denn das bedeutet für mich, das ich mir im Vorbeigehen etwas Leckeres gönnen kann.Ich verschwende keine Zeit mit: Was koch ich, was soll ich essen, was mag ich denn oder am allerschlimmsten, was hab ich denn da-Gedanken. Und gestern Abend ist noch eine ganze Kanne Minztee übrig geblieben. Kalter Pfefferminztee ist sowas von lecker, ich wäre ja verrückt, den weg zu schütten, nur weil er über Nacht stehen blieb. Und so bin ich dankbar, dass ich so reichlich versorgt bin und kann mich den Dingen des Lebens widmen, die ich gerne tue.

Stell Dir vor, es ist Freitag...

Gepostet am 29. November 2019 um 11:20 Comments Kommentare (0)

Stell Dir vor, es ist Freitag und keiner geht hin...Ich habe mir ganz bewußt den Freitag und den Samstag terminfrei gehalten. Ja schaffsch Du do nix, (Ja arbeitest du da nicht) fragen mich schwäbische Bekannte. Freunde würden mir diese Frage nie stellen, denn ich habe das große Glück, das meine Arbeit mein Beruf ist und beruf kommt von Berufung. Meine Freunde wissen, dass ich immer was "schaffe" Als ich mach das, was ich am liebsten mach. Freitags mach ich das auch. Ich putz mein Häusle, dekorier um, näh ein bischen hier ein bischen da. Heute allerdings, das muss ich zu geben, hab ich garnichts genäht. Ein Tag mit Seltenheitswert. Aber da ich Freitags keine fixen Termine habe, kann ich alles etwas ruhiger angehen lassen. Das Putzen geht auch mit einer Tasse Tee zwischendurch, die Kisten im Keller werden auch leer, wenn ich zwischendurch mal Zeitung lese. Die Wäsche wäscht sich eh von alleine und diesen Luxus muss man sich ab und an mal klar machen. Ich steh manchmal neben der Waschmaschine und finds einfach nur genial. An den Punkt muss man kommen. Wir sind ja immer effektiv. Wer nicht schwitzt, arbeitet nicht. Wer nach der Arbeit nicht fix-und fertig ist, hat ja nicht richtig gearbeitet. Etwas geschafft hat man erst, wenn man geschafft ist. Und das bringen wir unseren Kindern schon bei und behalten es ein Leben lang. Ich hab mich entschieden, das so nicht mehr mit zu machen. Und klar, zuerst ist das natürlich mit Einschnitten verbunden. Monetären. Aber was hat man von den Moneten, wenn man sie nicht genießen kann. Ein neues tolles Auto fährt euch genauso zur Arbeit wie ein kleines Gebrauchtes. Alte Möbel vom Sperrmüll aufpoliert finde ich viel hübscher als Pappholz aus dem Schwedenshop. Kleider kann man selber nähen und mit Second Hand kombinieren...und sich dann, wenn man echt gespart hat, halt doch mal den superschicken Mantel aus der Edelboutique kaufen...mit der Idee, das man ihn zehn Jahre trägt. Ich lebe das jetzt und stelle fest, wie mich das alles frei macht. Frei, mit einer lieben Freundin Kaffee zu trinken, frei, meine Schwester zu besuchen, frei, den lieben Gott " en guada Moo sei zlasse" (den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen) was so viel bedeutet, wie einfach mit sich und der Welt zufrieden zu sein. Stell Dir vor, es ist Freitag...was man an diesem Tag alles für wundervolle Dinge tun könnte und welch liebe Menschen man treffen könnte.

Um halb 5 aufstehen..

Gepostet am 28. November 2019 um 9:00 Comments Kommentare (0)

Wenn ich um halb 5 wach werde,  kann  ich mich drehen wie ein Dönerspieß, ich bin dann halt wach...also aufstehen, duschen und einfach so tun, als ob nichts wäre...Schlafen wird ja eh überbewertet und man weiß , die Indianer haben ihre Feinde in der Morgendämmerung überfallen..kann mir also schon mal nicht passieren. Ich hab mich dann nach zwei Tassen Kaffee im Keller wieder gefunden und angefangen, die Kisten vom Umzug zu bearbeiten...was man alles findet. Kennt ihr diese lustigen Rädchen, die ein bischen aussehen wie Sporen für Pferde, (die heute zum Glück verboten sind) und mit denen man früher die Schnittmuster durchgerädelt hat. Ich hab 5 Stück von denen...und hab sie jetzt dekorativ im Atelier aufgestellt, den meine jungen Nähschülerinnen wissen garnicht mehr, was das ist. Und Knöpfe hab ich gefunden, eine Kiste voller Knöpfe..also Umzugskiste! Hab ich gleich wieder zu gemacht und auf später verschoben. Meine Kinder haben mir versprochen, dass sie mich mal in meinen Knöpfen beerdigen werden. Das finde ich schön, den wenn ein Archäologenteam zweitausend Jahre später mein Grab erforscht, werde ich als die Königin der Knöpfe in die Geschichte eingehen...eine Knopf-Tut-ench-amuna, so zu sagen. Alle meine Kittelschürzen habe ich auch endlich an einem Platz versammelt. Ich hab schon lange keine Röcke aus Kittelschürzen mehr genäht, aber nachdem ich heute mal wieder alle in der Hand hatte, es müssen so um die 50 Stück sein, bin ich wieder einmal von der Schönheit der Stoffe begeistert und inspiriert, mal wieder tolle Röcke zu schneidern...Jetzt aber ruft erst einmal mein  Sohn, er installiert die Weihnachtsbeleuchtung und ich muss die Lichterkette halten...

Grauer Novemberhimmel

Gepostet am 27. November 2019 um 3:40 Comments Kommentare (0)

Guten Morgen an diesem zu warmen, feuchten Novembertag, der aber wenigstens einen richtig grauen Himmel aufzuweisen hat. Die Bäume ums Haus haben ihre Blätter größtenteils schon abgeworfen, wie goldgelbe Inseln liegen sie auf der Wiese um die Baumstämme verstreut. Ich frage mich, ob mein Eichhörnchen schon in seinem Kobel sitzt und die Nüsse vom Haselnussstrauch knabbert...warm und kuschelig stelle ich mir das vor. Ich selbst brühe mir jetzt eine schöne Kanne Tee auf, gleich beginnt mein Nähkurs und ich freue mich schon. Ein Kaputzensweat wird genäht, ich selbst arbeite mal wieder an neuen Felikörbchen. Meine Stoffe bringen Farbe ins Haus, heute will ich eine neue Weihnachtsdecke nähen, ich dachte an was mit Patchwork, hab mich aber noch nicht ganz entschieden....mal sehen, was der Tag bringt. Einstweilen lass ich meine Gedanken fliegen wie die Ahornsamen , die der Wind vor meinem Fenster zum Himmel wirbelt. Heute wird ein schöner Tag.

Was will ich heute tun

Gepostet am 25. November 2019 um 3:50 Comments Kommentare (0)

Montag morgen in meinem schönen Atelier, es sind noch ein paar Minuten, bis meine Nähschüler hier ankommen und wir wieder mit frischen Ideen in den Tag und in die Woche starten. Dabei ist mir gerade eben mein Timer fürs neue Jahr in die Hände gefallen und ich habe beschlossen, eine Buchhülle zu nähen. Ich schaffs ja nie, die gleiche Größe jedes Jahr wieder zu kaufen, also muss ich jedes Jahr eine neue Hülle nähen..da ich meine Timer aber eben auch als kleine Tagebücher benutze, diese also auch aufhebe, ergibt sich damit auch ein hübsches Bild im Regal...jedes Jahr ein neuer schöner Stoff und eine Buchhülle geht ja wirklich schnell...Übrigens kann man so auch Telefonbücher, Ordner, Fotoalben und eben jede Sorte Buch verschönern...

...immer wieder sonntags

Gepostet am 24. November 2019 um 11:00 Comments Kommentare (0)

An Sonntagen mag ich die Idee, alles kann, nichts muss.

Ich bin ein unfreiwilliger Frühaufsteher. Als meine Kinder klein waren, habe ich mir fest vorgenommen, sobald es geht, wieder bis in den lieben langen Tag hinein zu schlafen, mich noch drei mal von rechts nach links und wieder zurück zu drehen und den Tag, zumindest am Wochenende nicht vor elf zu beginnen....Pustekuchen! Zwischen 5 und 6 Uhr morgen, in Worten MORGENS, bin ich wach.

Also gehe ich früh und frisch ans Werk...und das sind dann meine kreativsten Stunden.

Nach Kaffee und einer Scheibe Knäcke, frisch geduscht und gehübscht, finde ich mich in meinem Atelier wieder.

Und das ist übrigens ein absolutes MUSS.

Nie in Jogginghose, nie direkt aus dem Bett, nie ungekämmt und ungewaschen, nie ohne ein bischen Wimperntusche geh ich in mein Atelier.

Heute also hab ich zuerst meine Bestellungen aus dem onlineshop verpackt...das mach ich ja sowieso gerne, Päckchen packen, deshalb freu ich mich immer über ein zwei Bestellungen auch am Sonntag. Mit meinem speziellen Papier, kleines Gschenkle mit rein, Freude pur.

Danach hab ich an meinen Felikörbchen gearbeitet. Gestern schon zugeschnitten, dann heute gevliest, zwei sind dann jetzt schon genäht. Ich mag die Vorstellung, dass so niedliche kleine Hunde wie unsere Feli in so einem Körbchen liegen. Gemütlich und hübsch, ich glaube, die Felis dieser Welt spüren, wenn man ihnen was Liebes tut. Feli hat jetzt ein Körbchen bei mir und noch eines zu Hause, denn sie wohnt ja bei meiner Tochter Jette. Und in beiden fühlt sie sich wohl, denn wenn sie bei mir zu Besuch ist, liegt sie immer sofort rein, macht die Augen zu und entspannt sich...

So, jetzt näh ich noch ein Körbchen fertig, ein toller Stoff mit retro orangenen Äpfeln...meine Körbe und vieles mehr findet ihr ja auf etsy/skatje.


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